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Montag 21 Aug 2017
HPBK - Gründung PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael success4you   
Donnerstag, den 28. Oktober 2010 um 09:12 Uhr
Der Baukasten

Eine Homepage, da benötigte man einen Webdesigner, der kümmerte sich um alles. So war das Ende des letzten Jahrhunderts.
1998 wird bei Network Solutions wird die 2-Millionste Domain registiert.
Das machten Geschäftsleute, die vorausschauend dachten. Gut irgendwann hatten soviele Leute Internet, dass die Kunden von den Geschäften eine Homepage erwarteten.
Private Homepages gab es kaum. Twitter, Facebook und Co. gab es auch noch nicht. Ebay wurde langsam größer.
1999 Erstmalig kann Microsoft mit dem Internet Explorer den Netscape Communicator auf den zweiten Platz verdrängen.
Dann kam die Jahrtausendwende, alle Computersysteme hatten dies gut überstanden.
Die Größe des Web übersteigt jetzt 1 Milliarde indizierbare Webseiten.
2002 ist Google die größte Suchmaschine mit den meisten indizierten Webseiten (ca. 2.5 Milliarden) der Welt.
2004 erscheint der Browser Firefox. Das Internet wächst und wächst. Die New Economy hat die ersten Börsen-Crashs hinter sich.

Kommen wir nochmal auf die Homepage zurück - mit heutigem Wissen, ist es ganz einfach sich irgendwo anzumelden eigenen Webspace zu kaufen, eine freie Domain zu ordern, meist nach einer Stunde ist man schon online damit. Mit dem kostenlosen FTP-Programm Z.B. Filezilla lädt man die Daten hoch. Mit einem WCMS oder CMS - Content Management Systems kann man recht einfach eine Homepage erstellen und muß nicht alles mit HTML machen. Auch ist es recht einfach mit einem HTML-Editor einzelne Seiten zu kreieren. Wie schon gesagt - mit heutigem Wissen.


2006 war das noch anders, da hätte man lange Googlen müssen, um das alles herauszufinden, man konnte mit den Studenten der Unis einiges an Erfahrung austauschen.


Das war die Zeit, als sich Benjamin Lochmann überlegte ein Homepage-Baukasten-System zu erstellen und anzubieten.
Ein Internet-Baukasten (auch Homepage-Baukasten, Web-Baukasten, Site-Builder) ist eine Sonderform eines Web Content Management Systems (WCMS).
Eine Installation auf Anwenderseite ist daher im Gegensatz zu HTML-Editoren nicht nötig. Die Bedienung erfolgt über einen Web-Browser.
Die mit Internet-Baukästen erstellten Internet-Präsenzen werden oft als statifizierte HTML-Seiten oder Flash-Filme auf den Webserver des Anwenders exportiert.

Die Trennung von Design und Inhalten erfolgt in der Regel durch Templates (Design-Vorlagen), was ein Wechseln der Designs ermöglicht, ohne dass die Seiten dazu neu zu erstellen sind. Eine Auswahl von Templates wird bei diesen Systemen immer bereitgestellt. Manche Systeme ermöglichen auch die Integration individueller Vorlagen (sog. "templates"winken im HPBK-Forum meist Designs genannt.

Der übliche Einsatzbereich dieser Baukasten-Systeme ist die schnelle und preiswerte Erstellung und Aktualisierung einfacher Internet-Präsenzen. Zielgruppe sind meist private Anwender, Kleinunternehmen, Vereine und Ortsverbände großer Organisationen. Durch den eingeschränkten Funktionsumfang ist die Bedienung der Internet-Baukästen auch für Anwender mit geringen Computer- und Internetkenntnissen möglich.

Mittlerweile etablieren sich zunehmend branchenspezifische Internetbaukastensysteme. Einige dieser Systeme bieten dem Anwender speziell auf seine Branche zugeschnittene Navigations-, Text- und Bildvorschläge. Solche Systeme erleichtern das Anpassen an die eigenen Bedürfnisse sehr. Das war 2006 noch nicht so,
dass 1&1 jeden abend im Fernsehen mit seinem Internet-Baukasten wirbt.

Damals hätte sich Ben nie träumen lassen, dass sein kleines Projekt einmal mehr als eine Million User haben sollte.
Im April öffnet dann das Forum.


Homepage-Baukasten History
Zuletzt aktualisiert am Montag, den 01. November 2010 um 16:50 Uhr