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3. Die Ausführung Teil III
Bilder und Grafiken
Grafikformate
JPEG - JPG
"Joint Photographic Experts Group", kurz JPEG ist neben GIF das wichtigste
Bildformat im Web. Da fast beliebig viele Farben dargestellt werden können und
ein optimales Verhältnis zwischen Bildqualität und Dateigröße erreicht wird, ist
dieses Format besonders für Fotos und Farbverläufe geeignet. JPEG unterstützt
Farbtiefen bis 24 Bit, kann also bis zu 16,7 Millionen Farben darstellen.
Dateien diesen Standards tragen die Endung ".jpg" oder ".jpeg".
Der Hauptvorteil des JPG-Formats ist die enthaltene Kompression, die zwar nicht
verlustfrei ist, deren Qualitätsstufe aber in einem weiten Rahmen gewählt werden
kann. JPG eignet sich darum besonders für Bilder auf Webseiten, wo es auf
schnelle Ladezeiten ankommt.
Wegen der Kompression, die prinzipiell immer die Bildqualität mindert, sollte
man Bilder, die man noch bearbeiten will, nie im JPG-Format speichern.
GIF
Das "Graphic Interchange Format" stammt noch aus den Anfangstagen der
Online-Zeit. GIF komprimiert verlustfrei, aber relativ uneffizient. Es
beherrscht zwar Transparenz aber lediglich 256 Farben. Das animierte GIF
ermöglicht das Abspielen von Bildfolgen und ist eine einfache Möglichkeit,
Animationen für das Internet zu erstellen.
Damit eignet es sich hauptsächlich für Buttons oder Grafiken für andere kleine
Elemente. Benötigen wir ansonsten Transparenz dann sollte man PNG statt
GIF verwenden. Das können alle aktuellen Browser auch verarbeiten.
PNG
Das Format "Portable Network Graphics" ist hauptsächlich wegen
Lizenzstreitigkeiten mit GIF geschaffen worden. Dieses relativ neue Format kann
bis zu 16,7 Millionen Farben aufnehmen und verfügt über eine verlustfreie
Kompression. Auch die Unterstützung von Transparenz ist ausgefeilter, als bei
GIF. Dort konnte vereinfach gesagt, ein Bildpunkt durchsichtig sein oder eine
Farbe tragen. Bei PNG dagegen gibt es einen 8-Bit-Alphakanal, der fließende
Übergänge von voller Farbdeckung bis zu völliger Transparenz erlaubt.
Informationen zu Bildherkunft und Copyright: das PNG-Format erlaubt das
Abspeichern von Textfeldern zu Bildtitel, Bildautor, Bildbeschreibung,
Copyright, Erstellungsdatum, Erstellungs-Software, Datenquelle sowie zu
rechtlichen und sittlichen Absicherungshinweisen.
PNG arbeitet verlustfrei - will man Bilder also in der höchstmöglichen Qualität
im Web darstellen, gibt es nur ein Format: PNG.
TIFF
Diese Bildervariante, die eigentlich TIFF für "Tagged Image File Format"
abgekürzt wird, ist Sinnbild für hochwertige Grafiken. Das Format wird von allen
wichtigen Grafikbearbeitungsprogrammen unterstützt. Es beherrscht Farbtiefen bis
32 Bit und sieht eine ganze Reihe verschiedener Kompressionsvarianten vor. Das
unkomprimierte "Raw-TIFF" wird zum Beispiel bei Digitalkameras eingesetzt, um
Bilder möglichst unverfälscht abzuspeichern. Der größte Nachteil aus Sicht eines
Web-Designers: Kein Browser kann TIF-Bilder darstellen.
Deshalb ist TIF - das Format für Fotografen.
TIF ist ein universelles, verlustfreies Format. Es wird von allen
Grafikprogrammen unterstützt.
Tipp: Archiviert die JPG-Bilder von Digitalkameras vor dem
Bearbeiten in einem speziellen Ordner auf Festplatten. So haben Sie jederzeit
die Originale zur Hand, falls eine Änderung misslingt oder Sie die Fotos in
verschiedenen Formaten speichern wollen.
Grafik -
Bildbearbeitungssoftware
Eine Web-Site ohne Bilder ist keine Web-Site. Um Bilder in
das richtige Format und die richtige Größe zu bringen ist bereits eine
Bildbearbeitungsprogramm nötig - um Buttons Layouts, Hintergründe zu erstellen
oder Bilder zu bearbeiten ist ein gutes Bildbearbeitungsprogramm nötig.
Für einfache kleine Aufgaben kann man Paint Net verwenden - eine Erweiterung des
Windows Programmes (unter Zubehör)

Der Marktführer ist Photoshop von Adobe - allerdings ist das Programm für den Profi
und hat auch seinen Preis.
Von Photoshop gibts allerdings
mittlerweile eine "Light-Version" mit dem Namen Photoshop Elements, die alle
Funktionen des großen Bruders enthält, die fürs Web-Design notwendig sind - hier
wurde praktisch nur der große Komplex für die Druckvorstufe weggelassen, der
aber für die Erstellung einer Homepage nicht benötigt wird. Photoshop Elements
leigt so bei 75 €

Viele arbeiten auch mit PhotoImpact von Ulead. Ulead PhotoImpact 12 war
die letzte Fassung. Das Programm eigent sich
vor allem sehr gut um Schmuckseiten zu machen - auch mit Glitzereffekt, etc.

das Programm wurde mittlerweile von Corel übernommen und heißt jetzt
PhotoImpact X3. 20 - 25 €
Etwas komplizierter - aber sehr leistungsfähig und sehr
umfangreich ist das Open Source Programm Gimp.

Hier im Forum gibt es ja ein extra Bereich für Grafix mit vielen Tutorials:
gfx-unlimited
- all about grafics
Gif-Animator

Das legendäre Programm von Ulead gab es früher nur mit
Photoimpact zusammen - Jetzt kann man es kostenlos downloaden.
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