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Mittwoch 16 Apr 2014
Die ultimative Website VII PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael success4you   
Montag, den 25. Oktober 2010 um 17:32 Uhr


 

3. Die Ausführung Teil III

Bilder und Grafiken

Grafikformate

JPEG - JPG
"Joint Photographic Experts Group", kurz JPEG ist neben GIF das wichtigste Bildformat im Web. Da fast beliebig viele Farben dargestellt werden können und ein optimales Verhältnis zwischen Bildqualität und Dateigröße erreicht wird, ist dieses Format besonders für Fotos und Farbverläufe geeignet. JPEG unterstützt Farbtiefen bis 24 Bit, kann also bis zu 16,7 Millionen Farben darstellen. Dateien diesen Standards tragen die Endung ".jpg" oder ".jpeg".
Der Hauptvorteil des JPG-Formats ist die enthaltene Kompression, die zwar nicht verlustfrei ist, deren Qualitätsstufe aber in einem weiten Rahmen gewählt werden kann. JPG eignet sich darum besonders für Bilder auf Webseiten, wo es auf schnelle Ladezeiten ankommt.
Wegen der Kompression, die prinzipiell immer die Bildqualität mindert, sollte man Bilder, die man noch bearbeiten will, nie im JPG-Format speichern.
 

GIF
Das "Graphic Interchange Format" stammt noch aus den Anfangstagen der Online-Zeit. GIF komprimiert verlustfrei, aber relativ uneffizient. Es beherrscht zwar Transparenz aber lediglich 256 Farben.  Das animierte GIF ermöglicht das Abspielen von Bildfolgen und ist eine einfache Möglichkeit, Animationen für das Internet zu erstellen.
Damit eignet es sich hauptsächlich für Buttons oder Grafiken für andere kleine Elemente. Benötigen wir ansonsten Transparenz dann sollte man  PNG statt GIF verwenden. Das können alle aktuellen Browser auch verarbeiten.


PNG
Das Format "Portable Network Graphics" ist hauptsächlich wegen Lizenzstreitigkeiten mit GIF geschaffen worden. Dieses relativ neue Format kann bis zu 16,7 Millionen Farben aufnehmen und verfügt über eine verlustfreie Kompression. Auch die Unterstützung von Transparenz ist ausgefeilter, als bei GIF. Dort konnte vereinfach gesagt, ein Bildpunkt durchsichtig sein oder eine Farbe tragen. Bei PNG dagegen gibt es einen 8-Bit-Alphakanal, der fließende Übergänge von voller Farbdeckung bis zu völliger Transparenz erlaubt.
Informationen zu Bildherkunft und Copyright: das PNG-Format erlaubt das Abspeichern von Textfeldern zu Bildtitel, Bildautor, Bildbeschreibung, Copyright, Erstellungsdatum, Erstellungs-Software, Datenquelle sowie zu rechtlichen und sittlichen Absicherungshinweisen.
PNG arbeitet verlustfrei - will man Bilder also in der höchstmöglichen Qualität im Web darstellen, gibt es nur ein Format: PNG.


TIFF
Diese Bildervariante, die eigentlich TIFF für "Tagged Image File Format" abgekürzt wird, ist Sinnbild für hochwertige Grafiken. Das Format wird von allen wichtigen Grafikbearbeitungsprogrammen unterstützt. Es beherrscht Farbtiefen bis 32 Bit und sieht eine ganze Reihe verschiedener Kompressionsvarianten vor. Das unkomprimierte "Raw-TIFF" wird zum Beispiel bei Digitalkameras eingesetzt, um Bilder möglichst unverfälscht abzuspeichern. Der größte Nachteil aus Sicht eines Web-Designers: Kein Browser kann TIF-Bilder darstellen.
Deshalb ist TIF - das Format für Fotografen.
TIF ist ein universelles, verlustfreies Format. Es wird von allen Grafikprogrammen unterstützt.
Tipp: Archiviert die  JPG-Bilder von Digitalkameras vor dem Bearbeiten in einem speziellen Ordner auf Festplatten. So haben Sie jederzeit die Originale zur Hand, falls eine Änderung misslingt oder Sie die Fotos in verschiedenen Formaten speichern wollen.
 

 

Grafik - Bildbearbeitungssoftware

Eine Web-Site ohne Bilder ist keine Web-Site. Um Bilder in das richtige Format und die richtige Größe zu bringen ist bereits eine Bildbearbeitungsprogramm nötig - um Buttons Layouts, Hintergründe zu erstellen oder Bilder zu bearbeiten ist ein gutes Bildbearbeitungsprogramm nötig.
Für einfache kleine Aufgaben kann man Paint Net verwenden - eine Erweiterung des Windows Programmes (unter Zubehör)



Der Marktführer ist Photoshop von Adobe - allerdings ist das Programm für den Profi und hat auch seinen Preis.
Von Photoshop gibts allerdings mittlerweile eine "Light-Version" mit dem Namen Photoshop Elements, die alle Funktionen des großen Bruders enthält, die fürs Web-Design notwendig sind - hier wurde praktisch nur der große Komplex für die Druckvorstufe weggelassen, der aber für die Erstellung einer Homepage nicht benötigt wird. Photoshop Elements leigt so bei 75 €



Viele arbeiten auch mit  PhotoImpact von Ulead. Ulead PhotoImpact 12 war die letzte Fassung. Das Programm eigent sich vor allem sehr gut um Schmuckseiten zu machen - auch mit Glitzereffekt, etc.

   

das Programm wurde mittlerweile von Corel übernommen und heißt jetzt PhotoImpact X3. 20 - 25 €

Etwas komplizierter - aber sehr leistungsfähig und sehr umfangreich ist das Open Source Programm Gimp.
 


 

Hier im Forum gibt es ja ein extra Bereich für Grafix mit vielen Tutorials:

gfx-unlimited - all about grafics

Gif-Animator

Das legendäre Programm von Ulead gab es früher nur mit Photoimpact zusammen - Jetzt kann man es kostenlos downloaden.
 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 25. Oktober 2010 um 18:37 Uhr