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Freitag 23 Jun 2017
Die ultimative Website II PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael success4you   
Sonntag, den 03. Oktober 2010 um 15:22 Uhr


 

Website - Forum - Blog & Co.

Im Web haben sich in den vergangenen Jahren einige grundlegende Kommunikationsformen etabliert. Jede dieser Formen hat seinen eigenen Schwerpunkt. Nicht jedem sind diese Unterschiede auf den ersten Blick sofort deutlich. Die Grenzen zwischen diesen Formen sind fliessend, wobei jede seine eigene Berechtigung hat.
So jetzt bin ich mal Neu im Net und habe wenig Ahnung - was mache ich mir jetzt eine Website -  ein Forum oder ein Blog.
Dazu hier auch ersteinmal ein paar falsche Begriffe, die im Web so verwendet werden und eigentlich doch uneterschiedliche Dinge sind - allerdings tut man dies auch selbst.

„Webseite“ wird häufig als Synonym zu „Website“ verwendet. Dieses Missverständnis rührt daher, dass man leicht in die Versuchung gerät, dass Englische „site“ mit „Seite“ zu übersetzen. Dem ist aber nicht so, denn „site“ heißt auf Deutsch „Standort“, „Platz“, „Stelle“ oder „Ort“ – eine Website ist ein Ort um Webseiten aufzubewahren.
Das englische Wort für „Webseite“ ist demnach nicht „Website“, sondern „Webpage“.
„Website“ wird häufig mit „Webseite“ gleichgesetzt. Eine Webseite kann aber lediglich ein Teil einer Website sein. Auf Deutsch wird „Website“ nämlich mit „Webpräsenz“ oder „Internetpräsenz“ übersetzt und nicht mit „Webseite“.
Eine Homepage ist nur die Startseite einer Website. Andere Namen dafür sind Titelseite oder Einstiegsseite.
Die Homepage wird gerne mit der Website verwechselt. Eine Homepage ist praktisch nur die erste Seite, die man beim Betreten einer Domain sieht.

Jetzt nochmal zur Frage, was soll ich machen - was ist besser - das ist genau die gleiche Frage, was ist besser ein Mountain-Bike oder ein Rennrad.
Es kommt darauf an, was man damit machen möchte.
Deshalb ist es wohl wichtig die einzelnen Elemente hier nochmal zu analysieren.

Die klassische “Homepage”

Wir alle kennen die klassische Unternehmens-Website mit dem “Über uns”, “Unser Team”,  “Unsere Leistungen” und den Kontaktinformationen.  Nicht schlecht für eine Arztpraxis - die "Kunden" können sich vorab informieren, welche Leistungen sie gerade bei dem Arzt erwarten können. Sie sehen Foros von den Räumen, den Geräten, vom Team, etc. und sie erhalten Informationen über die Sprechzeiten und die Telefonverbindung. In der Regel werden solche Websites erstellt und für durchschnittlich fünf Jahre nicht mehr geändert. Ich denke, wenn sie ab und an mal upgedatet werden ist für diese Zwecke auch geeignet.
Die etwas besseren Seiten werden aktuell gehalten und unterstützen wenn es Geschäftsseiten sind, sogar Offline-Werbeaktionen mit weiterführenden Informationen oder einem Wettbewerb.
Wichtig ist das eine Website übersichtlich gestaltet ist und dem User öfter etwas Neues bietet, damit die User auch wiederkommen.
Bei mir ist es bei meiner Hauptbaukastenseite auch so, die Hauptseite ist eigentlich nur noch Verteiler  für die einzelnen Websites - die Awardseite, die Tutorials-Page, die Seite mit den Vorlagen und Designs, die Seite mit den Generators, die Seiten der Designer, die Bannerlist und vieles mehr - davon abgesehen, dass die Seiten immer aktuell gehalten wurden, bieten sie viel Informationen, um eine eigene Homepage beim Homepage-Baukasten zu erstellen.
Aus deiem Grund sind sie ja entstanden, weil immer wieder Fragen kamen udn man mühselig es immer wieder erklärt hat. Auf den einzelnen Pages, sieht man alles mit Screens und Codes komplett erklärt - man kann die User schnell darauf hinweisen.
Allerdings muß man bei solchen Seiten entweder Kommentarfelder unter den Tutorials einbauen, allerdings ist es nicht unbedingt schön für eine HP, wenn unter der Information irgendwann Kommentare sind ohne Ende.
Deswegen gehört zur klassischen Homepage, gerade über Themen, ob das Autos, Motorräder, Oldtimer, Webdesign, Grafische Themen, IT-Themen oder was auch immer ein Forum dazu, damit sich eine Community bildet und ein reger Austausch stattfinden kann.
Um allerdings einen Webauftritt wirklich gut zu gestalten, benötigt man schon etwas an Kenntnissen - auch wenn man die Website mit einem Baukasten oder mit einem Content Management System, wie z.B. Joomla erstellt.

Foren

Das Wort Forum stammt aus dem lateinischen und bedeutet „Platz“ und war damals ein zentraler Ort des öffentlichen Lebens. Das widerspiegelt sehr gut den Aufbau eines Diskussionsforums im Web. Meistens sind die Foren öffentlich zugänglich, man kann als Besucher die Beiträge Lesen, aber um zu antworten muss man registriert sein. Es gibt allerdings Foren die auch das Lesen bestimmter  Beiträge nach der Registration erlauben und auch Foren wo man als unregistrierter Nutzer auf Beiträge antworten kann. Wie schon erwähnt ist es gut, wenn man Fragen hat.
In einem Forum können Meinungen ausgetauscht werden, Antworten zu Fragen gegeben werden (“wie mache ich das”, “wie programmiere ich das”, “wer kennt ein gutes Reiseziel”, “was für ein Auto ist ok”….”) oder man unterhält sich untereinander, so wie in einer Kneipe bzw. Cafe unter Freunden über x-beliebige Themen. Besonders häufig werden Foren im IT-Bereich genutzt, um sich gegenseitig Hilfe zu leisten. Die meisten Foren werden dabei in Unterthemen-Komplexe unterteilt (einen beispielhafte Unterteilung könnte zB so aussehen: “Auto” ist das Oberthema des gesamten Forums, sog. “Subforen” können dann “PKW”, “LKW”, “Kauf”, “Verkauf”, “Zubehör”, “Radio”, … sein, in dem die User die Beiträge erstellen, um eine bessere Übersichtlichkeit zu bewahren). Moderne Forensoftware ist in der Lage, Userprofile anzulegen, interne Mails (meist “PM”  - Private Messages -genannt) zu versenden, Subforen zu erstellen, Userrechte (schreiben, lesen, kommentieren, sperren… bis hin zum jeweiligen Subforum) zu verwalten.
Es gibt hier sehr gute Anbieter, wo man ein Forum fix und fertig erhält mit einer großen Auswahl an Designs.
Auch wenn man das Forum selbst hosten möchte, dann kann man das auch relativ unkompliziert mit PHPBB3 oder Woltlab tun. Auch dafür gibt es auch viele fertige Templates.
Allerdings wenn man in der Tiefe etwas ändern möchte, dann sollte man sich schon sehr gut mit PHP auskennen.
 

Weblogs

Das Wort Weblog besteht aus zwei englischen Wörter: Web für „Netz“ (gemeint ist das allseits bekannte WWW) und Log für „Logbuch“ oder „Journal“. Leider wurden hier in Deutschland die Weblogs unglücklicherweise als „Web-Tagebücher“ übersetzt, was vor allem am Anfang für die Weblogs eine Hürde darstellte, weil man sich unter Tagebücher hierzulande meistens die intimen Geheimnisse einer 14-jährigen vorstellte die z.B. über ihren ersten Kuss berichtet und es somit vielen Leuten am Anfang schwer fiel die Weblogs als Informations-Quelle ernst zu nehmen. …

Blog ist wie ein Tagebuch wo ein Benutzer oder bestimmte Benutzer vielleicht ein Reisebericht schreiben. Forum ist wie Gutefrage wo alle schreiben können und ist gewöhnlich für generelle Informationen gemeint.
Die dominierende Form wird das “Ich blogge – Ihr lest & kommentiert” bleiben.
Das markanteste Element eines Blog gegenüber allen anderen Systemen ist in der Tat die Einzelperson als Blogbetreiber. Die durch den Designstil und strukturellen Inhalte dem Blog ein persönliches Aussehen gibt, die durch den Stil und Inhalt zu schreiben, dem ganzen die dominierende, persönliche Note gibt. Ein Forum besuche ich, weil es insgesamt durch die Gemeinschaft der Nutzer interessant erscheint. Ebenso wie eine Newsgroup. Ein Blog besuche, wenn mir die Person und die Themen gefallen. Gefällt mir die Person nicht, interessiert mich das Thema nicht weiter. Alles steht und fällt mit einer einzigen Person.

Wobei die Grenzen immer fließender werden - Foren haben immer größer werdende Portale, wie eine Website - mittlerweile ist die Software, mit der Blogs meist erstellt werden, mit ausgereiften Funktionen versehen, die weit über das Erstellen von Online Tagebüchern hinausgehen. Es sind ausgewachsene, spezialisierte CMS (Content Management Systeme – Software zum einfachen Pflegen der Inhalte einer Website) systeme. Es können damit auch komplette kommerzielle Unternehmenswebsiten gestaltet werden, auch wenn sie meist ‘nur’ für Online Tagebücher verwendet werden.


Die meisten Blogs haben interaktive Elemente, mit denen sie versuchen, den Leser zum Mitmachen anzuregen. Umfragen, Kommentare abgeben, Newsletter bestellen, das sind alles Dinge, die darauf abzielen, mit dem Leser in Kontakt zu kommen. Jetzt kann man zu Recht den Einwand machen, dass diese Elemente auch von herkömmlichen Websites verwendet werden. Stimmt. Dann gibt es nach aussen hin kaum einen Unterschied zwischen einer Website und einem Blog. Also doch kein Unterschied?

Es ist wohl auch der Grund, warum es so viele Blogs gibt. Millionen Blogs, von "normalen" Usern eingerichtet. Man muss kein HTML können (auch wenn es natürlich sehr nützlich ist). Man muss nicht Tausende für komplizierte CMS Systeme ausgeben. Es geht schnell und kostenlos. Der Anwender kann jederzeit die Website aktualisieren.

Also, als kurze Zusammenfassung:
Websites und Blogs sind Websites, die sich meist in zwei Punkten unterscheiden:

1.   Einfache, anwenderfreundliche Herstellung mit spezieller Blogsoftware (WordPress als Marktführer) bei Blogs vs. Herstellung mit HTML Editoren und Programmierwerkzeugen und CMS Systemen (herkömmliche Websites)

2.   Interaktive Elemente und zeitlich absteigend sortierte Artikel (Blog) vs. statische Anzeige von relativ selten wechselnden Inhalten ohne chronologische Abfolge von Artikeln (herkömmliche Website).


Chats

Chats werden nicht mit Blogs verglichen, da der Chat ein synchrones Medium ist.
Chats verkörpern einen „privaten“ Kommunikationsfluss zwischen zwei oder mehr eingeladenen Gesprächsteilnehmern.
Sie finden adhoc und in Echtzeit statt. Es gibt in der Regel keinen öffentlichen Raum, wo andere den Chatverlauf verfolgen können. Chats sind oft private Unterhaltungen unter Ausschluss der allgemeinen grossen Öffentlichkeit. Einzelne Chatverläufe können individuell von den Nutzern gespeichert und gesichert werden.



Web 2.0

Wie eingangs schon festgestellt gibt es kein richtig oder falsch oder auch kein besser oder schlechter.
Es kommt wirklich darauf an, was man machne will.

Allerdings mit Beginn des Web 2.0 und des Social Media - heißt die Zukunft Vernetzung!


Ich habe für mein großes Projekt in der Tat alles benötigt - ich habe auch mehrere Blogs verwendet.
Im herkömmlichen Sinne als History - als Tagebuch für success4you - aber auch als interaktives Mittel - als Ergänzung zum Forum.
Dazu kann ich noch in der shoutbox kommunizieren und habe einen großen Chatbereich mit mehreren Räumen.

Es ist ja auch angedacht - Inner Circles zu gründen, wo nur Stammuser hinein dürfen, etc.

Man kann einzelne Artikel direkt twittern.

So kann sich eben jeder aus dem heute wirklich riesigen Pool, den es gibt eine Webpräsenz erstellen.
Man kann auch, weil die Grenzen fließend sind aus einem Blog eine Website erstellen, aber auch umgekehrt kann man zum Beispiel mit Joomla ein Blog betreiben.
Es kommt auf die Gewichtung an.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 18. Oktober 2010 um 19:08 Uhr